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Geringfügige Beschäftigung

Eine geringfügige Beschäftigung liegt vor, wenn der regelmäßige monatliche Bruttolohn 450 € nicht übersteigt.

 

Der Arbeitgeber führt in der Regel pauschal rund 30 % an die Bundesknappschaft ab:

 

  • 15 % Rentenversicherungsbeitrag
  • 13 % Krankenversicherungsbeitrag
  • 2 % Pauschalsteuer

 

 


Somit liegen die Kosten für den Arbeitgeber bei monatlich etwa 589,50 €.

Berufsspezifische Umlagen sind in der Musterrechnung nicht enthalten und können ggf. zusätzlich fällig werden.

Allerdings hat der Arbeitgeber bzw. der Unternehmer nun auch höhere betriebliche Aufwendungen, die sich steuerlich bemerkbar machen können.

Bei einer betrieblichen Steuerlast von 50 % ergibt sich dann folgende Aufstellung


Somit liegen die betrieblichen Kosten eines 450-Euro-Jobbers dann nur noch bei etwa 294,75 €, wenn die betriebliche Steuerlast dadurch gesenkt werden kann.

Darüber besteht die Möglichkeit, dem Mini-Jobber zusätzlich einen Sachbezug als steuerfreie Gehaltsnebenleistung in Form von Edelmetallen zur Verfügung zu stellen. 


Somit bekommt der 450-Euro-Jobber jeden Monat für 500 € Edelmetalle von seinem Arbeitgeber gekauft, über die der Mitarbeiter als Eigentümer jederzeit verfügen kann.

Durch eine eventuelle betriebliche Steueroptimierung ändern sich die Säulen

Betrachtet man den 450-Euro-Job inkl. dem Sachbezug, also die Summe, für die der Mitarbeiter Edelmetalle von seinem Arbeitgeber gekauft bekommt, als 100 % und gehen wir von einer betrieblichen Steuerlast von 50 % aus, kann man sagen, dass von den 100 % des Mini-Jobber-Gehaltes etwa 36 % mit einer Steuerersparnis finanziert werden und der betriebliche Anteil des Gehaltes nur noch bei rund 64 % liegt.

 

Kurz gesagt:
Es werden für 500 € Edelmetalle gekauft,
der finanzielle betriebliche Aufwand liegt bei rund 320 €.